Epidemia de viruela en Perú
Pockenepidemie in Peru.
Aportes a la Historia del "Oriente Plurinacional"
Aunque CAMBALANDIA es más vieja que la Fordlandia perdida en el Amazonas, yo recuerdo a mi patria chica hace menos de medio siglo. He aquí su historia, la de sus gestores, reminiscencias, recuerdos del ayer, cosas curiosas, vivencias actuales, mentiras verosímiles, leyendas hechas cuento, leyendas hechas mitos, verdades mal contadas...
Sexto mandamiento: No fornicarás
Nono mandamiento: no desearás la mujer ajena.
"l. Da die Indios nun einmal unwissende und unerfahrene Leute in der Lehre des Evangeliums und die meisten von ihnen nicht von hoher und erhabener Fassungskraft oder gar schriftkundig sind, ist es zunächst vonnöten, dass man sie das Wesentliche unseres Glaubens lehre, das alle Christen wissen müssen. Dies nennt der Apostel die Elemente oder das Abc der Gotteslehre [Hebr 5, 11-14], was der Katechismus oder die Fibel enthält. Denn mit den Indios andere Dinge der Heiligen Schrift oder delikate Fragen der Theologie, der Sittenlehren oder Allegorien zu behandeln ist zur Zeit überflüssig und wenig nützlich, ähnlich der schweren Kost, die Zähne erfordert; das ist etwas für Menschen, die in der christlichen Religion bereits gewachsen sind, nicht aber für Anfänger. Es kommt nämlich vor, dass viele Indios, nachdem sie lange Zeit Predigten gehört haben, wenn ihr sie befragt, was sie denn von Christus halten und vom anderen Leben, ob es mehr als einen Gott gibt, und ähnliche Dinge des christlichen Abc, so unwissend sind, dass sie nicht einmal einen Schimmer von alledem haben, was ganz sicherlich eine große Schande ist, nachdem sie so viele Jahre zur Kirche gegangen sind und Gottes Wort vernommen haben.
2. Zum zweiten darf sich derjenige, der die Indios unterrichtet, nichts daraus machen, die wichtigsten Punkte der christlichen Lehre bei verschiedenen Gelegenheiten zu wiederholen, damit sie sich diese einprägen und vertraut machen: »Mir macht es nichts aus, euch dasselbe nochmals zu schreiben, euch aber dient es zur Festigung«, sagt der Apostel [Phil 3].
Und so verhält es sich mit diesen, und es ist von Vorteil, ihnen wie unwissenden Schülern die wesentlichsten Punkte unserer Religion einzuflößen, besonders in den Bereichen, in denen ihre Ignoranz besonders groß ist; so z. B. bezüglich der Einheit des einzigen Gottes, und dass man nur einen Gott anbeten darf; dass Jesus Christus Gott ist und Mensch, einziger Retter der Menschen; dass man durch die Sünde den Himmel verliert und der Mensch so auf immer verdammt wird; dass er getauft werden muss, um von der Sünde befreit zu werden, oder vollständige Beichte abzulegen hat; dass Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist ist; dass es ein anderes Leben gibt und ewige Strafe für die Bösen, ewige Herrlichkeit aber für die Guten. Diese wesentlichen Fundamente unseres Glaubens (wie sie die Schrift in Hebr 6 nennt), müssen ihnen bei allen Gelegenheiten wiederholt und ihnen so lange eingeprägt und nicht nur ungefähr kennen.
3. Der dritte Hinweis bezieht sich auf die Art und Weise, in der die Lehre vorgestellt und unser Glaube unterrichtet werden soll, so schlicht, einfach, klar und kurz nämlich, wie es die nötige Genauigkeit erlaubt. Ebenso der Stil der Predigten und Ansprachen an die Indios, der leicht verständlich und demütig statt hochtrabend und erhaben zu sein hat: keine zu langen Schlussfolgerungen, keine Umschweife, keine auserlesene Sprache und keine gekünstelten Begriffe, mehr in der Art, wie man sich unter Companeros unterhält, als nach Art von Bühnendeklamationen. Schließlich muss der Unterrichtende der Fassungskraft des Indios gewärtig sein, zu dem er spricht, und auf dessen Maß die Argumente zuschneiden; dies im Wissen, dass zu dicke Brocken die enge Kehle ersticken machen. Dazu ermahnt der Weise, wenn er sagt: »Doch dem Verständigen ist Erkenntnis ein leichtes« [Spr 14, 6].
4. Der vierte und wichtigste Hinweis besteht darin, dass die christliche Lehre derart unterrichtet werde, dass sie nicht nur vernommen wird, sondern auch überzeugt. Sosehr dies auch das Werk des Heiligen Geistes ist, dem es zukommt, das Gehör des Herzens zu öffnen und die Seele
aufzurichten, damit sie Dinge erfasse, die unser Verstehen übersteigen und nicht nach unserem Geschmack sind: die guten Argumente und die Wirkung dessen, der predigt oder unterrichtet, helfen doch viel. Wiewohl wir diese Geheimnisse auch nicht unmittelbar einsichtig machen können, so sind wir doch in der Lage sie als glaubhaft zu erweisen und von unserem Glauben Rechenschaft zu geben, wie die Schrift sagt [Ps 92; l Petr 3, 15]. So taten auch die Apostel, als sie den Juden und Heiden das Evangelium verkündeten, wobei sie sich bei den einen der Schriftzeugnisse bedienten, bei den anderen der guten Gründe und der Erkenntnisse ihrer Weisen [Apg 2, 3; 7, 13-17]. Deutlicher noch ist darauf hinzuweisen, dass bei den Indios sehr subtile Vernunftgründe nicht dienlich sind und sehr profunde Argumente nicht überzeugen. Was sie stärker überzeugt, sind schlichte Gründe, die an ihnen ihr Maß nehmen, sowie Vergleiche von Dingen, die unter ihnen gebräuchlich sind, auch Beispiele, die die Schrift erzählt, und vor allem, ihre Irrtümer aufzudecken und ihnen den Spott und die Täuschung aufzuzeigen, die sie enthalten, und ihren Lehrern, den Zauberern, ihre Autorität zu nehmen, indem man deren Unwissenheiten, Schwindel und Schlechtigkeiten offenlegt. Das ist sehr einfach, wenn man sich darum bemüht, ihre Riten und abergläubischen Praktiken von Grund auf kennenzulernen.
5. Schließlich steht aus Erfahrung fest, dass diese Indios (wie die übrigen Menschen) gemeinhin sich eher durch Gefühle überzeugen und bewegen lassen denn durch Vernunftgründe. Darum ist es wichtig, in den Predigten sich dessen zu bedienen, was das Gemüt anruft und erweckt, wie Schmähreden, Ausrufe und andere Formen, welche die Redekunst lehrt, aber viel mehr noch die Gnade des Heiligen Geistes, wenn das Gefühl des Verkünders des Evangeliums entbrennt. Der Apostel sagte: »Ich wollte, ich könnte jetzt bei euch sein und in anderer Weise mit euch reden« [Gal 4, 20]. Kein Zweifel: wenn auch die Wirksamkeit seiner Briefe groß war, ungleich wirksamer waren seine Aussprache und sein Ausdruck, mit dem er allem, was er sagte, einen himmlischen Geist verlieh; darum rät der hl. Augustinus so sehr, dass der Prediger, der mit seinen Predigten das Wort Gottes anderen einflößen will, es mit Hilfe des Gebetes zunächst in sich selbst aufnehme (Lib. 4 de doctrina christiana, c. 15). Auch wenn dies allgemein für alle gültig ist: ganz besonders lässt sich erleben, dass die Indios, von Natur aus sanfte Wesen, wenn sie jemanden in gefühlvoller Art reden hören, außerordentlichen Gefallen daran finden und sich dadurch anregen lassen. Sie selbst nämlich haben in ihrer Art, miteinander zu sprechen, so viel Stimmungsvolles, dass es jemandem, der sie nicht kennt, als reine Manieriertheit und Ziererei erscheint. Der Gebrauch einiger Effekte außer der zu erteilenden Lehre, mit denen sich die Liebe zum Guten und die Verschmähung des Bösen wecken lässt, ist ein sehr wichtiges Unternehmen für denjenigen, der diese Indios zu unterweisen hat. Und all diese Ermahnungen sowie andere darüber hinaus darf der nicht geringachten, der ein Seelenarbeiter zu sein und das Geheimnis des Gotteswortes würdig zu behandeln trachtet."
[Quelle der Übersetzung: Gott in Lateinamerika : Texte aus fünf Jahrhunderte. Ein Lesebuch zur Geschichte / ausgewählt und eingeleitet von Mariano Delgado ...
-- Düsseldorf : Patmos, ©1991. -- ISBN 3-491-77041-6. -- S. 251f.]
1584 - 1585
III. Concilio Provincial in Lima. Es wird u.a. ein Katechismus mit pastoralen Anhängen beschlossen
Doctrina christiana y catecismo para instrucción de los indios, y de las de mas personas, que han de ser enseñadas en nuestra sancta fé. Con un confessionario y otras cosas necessarias para los que doctrínan, que se contienen en la pagina siguente / compuesto por auctoridad del Concilio Provincial, que se celebra en la Ciudad de los Reyes, el año 1583 y per la misma traducido en las dos lenguas generales de esto Reyno, Quichua y Aymara. -- Lima : Antonio Ricardo, 1584. -- 168 S.
1580/02/01
El rey Felipe II ha logrado en corto tiempo (marcha de Fernado Alvarz de Toledo y Pimentel, duque de Alba) su exigencia de heredar la corona en Portugal y se lo proclama como Rey de Portugal Felipe I
König Felipe II hat in kurzer Zeit (Einmarsch von Fernando Alvarez de Toledo y Pimentel, Herzog von Alba) seinen Anspruch auf die Erbfolge in Portugal durchgesetzt und wird als Felipe I König von Portugal
1578
P. Francisco de la Cruz OFM wird von der Inquisition
verurteilt, weil er die Zerstörung des Vizekönigtums Perú voraussagte und
das tausendjährige Reich in Amerika prophezeite. Außerdem vertrat er die
Polygamie. P. Luis López wird von der Inquisition verurteilt, weil er
die spanische Herrschaft als Provisorium betrachtete und das Auftreten eines
einheimischen peruanischen Herrschers verkündete.
1577
Los jesuítas fundan su primer asiento en Potosí